Psychosomatik in der Atemtherapie
Das Verständnis um die psychosomatischen Einflüsse und Zusammenhänge unterstützt uns in unserer therapeutischen Arbeit.
Grundlagen:
In der Entwicklung des Kindes zum Erwachsenen erlebt der Mensch unterschiedlichste Erfahrun-gen und reagiert darauf.
In der angewandten Psychosomatik nach Dr. Edgar Meier erarbeiten wir ein Verständnis für kör-perliche Anforderungen und seelische Zustände.
In erster Linie lernen wir die körperlichen Einflüsse der menschlichen Entwicklung kennen.
Die Kenntnisse der Phasen der Entwicklungspsychologie wie auch das vorhandene Empfin-dungsbewusstsein, das in der Atemtherapie gefördert wird, dienen uns als Handwerkszeug für die entsprechende Begleitung der Klient*innen.
Handlungskompetenz
• Körperhaltungen und Beschwerden, Verhaltensweisen und Ängste der «Psychosomatik» zu-ordnen können und Behandlungsweisen ableiten
• Transfer des psychosomatischen Wissens in die Befunderhebung und die Methodik üben
• Den Klienten die Zusammenhänge zwischen somatischen und psychischen Vorgängen er-lebbar machen können und sie anleiten beim Forschen nach innen
• Psychosomatische Veränderungen des Atemrhythmus und Atemgeschehens erforschen, erkennen und behandeln
Inhalte
• Grundkenntnisse psychosomatischer Theorien, bzw. Psychosomatik des gesunden und kran-ken Menschen
• Entwicklungspsychologie aus der Sicht der Schwerkraft
• Lehre von den Atemräumen – Lehre von den vier Gefühlszentren
• Schichttheorie zur embryonalen und fötalen Phase: Ektoderm, Mesoderm, Entoderm
Ziele
• Grundkenntnisse psychosomatischer Theorien des gesunden und kranken Menschen verste-hen und benennen
• Psychosomatische Veränderungen des Atemrhythmus und Atemgeschehens erkennen und in der Atembehandlung einbeziehen
• Behandlungsgriffe sowie Atem- und Bewegungsübungen bezogen auf die psychosomatischen Grundlagen kennen und anwenden
• Prägungen der verschiedenen entwicklungspsychologischen Phasen und mögliche Ein-flüsse, bzw. Störungen und deren Auswirkungen verstehen
Bestätigung: 80 Stunden Weiterbildung